Samdrubling

Das Zentrum der Internationalen Dzogchen Community in Wien
Chögyal Namkhai Norbu ist das inspirierende Herz und
Dzogchen ist die spirituelle Essenz aller buddhistischen Lehren.
Sie wird von Menschen getragen, die das gemeinsame Interesse an
Die grundlegende Praxis im Dzogchen besteht darin,

Chögyal Namkhai Norbu ist das inspirierende Herz und

der geistige Motor der Internationalen Dzogchen Gemeinschaft. Seine Aktivität hat maßgeblichen Anteil an der Verbreitung der Lehren des Dzogchen in der heutigen Welt.

Er gilt zum einen als wissenschaftliche Autorität, was seine Kenntnisse über die tibetische Kultur und Gesellschaft, über tibetische Medizin, Philosophie und Religion angeht, zum anderen wird er als einer der großen Meditationsmeister geschätzt, die noch eine umfassende traditionelle Ausbildung im Tibet genossen haben.

Als 22jähriger kam Namkhai Norbu, der zunächst in Sikkim Zuflucht gefunden hatte, auf Einladung des Tibetologen Prof. Tucci nach Italien.
Von 1964 bis zu seiner Emeritierung wirkte Namkhai Norbu als Professor für tibetische Kultur, mongolische und  tibetische Sprachen an der Universität von Neapel. Seine Forschungen über die frühe Geschichte Tibets gelten als bahnbrechend.

Ende der 1970er Jahre, als sich im Westen Interesse an fernöstlichen Meditationsmethoden entwickelte, wurde er immer wieder gebeten, seine spirituellen Kenntnisse weiterzugeben und begann schließlich, „Dzogchen“ zu lehren, ein Wissen, das in Tibet sehr verborgen gehalten wurde und als Essenz der buddhistischen Lehren galt und gilt. „Dzogchen“ [gesprochen dzog-tschenn]  - die „Große Vollkommenheit“ – ist ein spiritueller Weg, der durch vielfältige Methoden Erfahrungen und Bewusstseinszustände hervorruft, die einen direkten Einblick in die, wie es heißt, „wahre Natur des Geistes“ jenseits von Projektionen, Konzepten und Identifizierungen ermöglichen.

Chögyal Namkhai Norbu  - der Titel „Chögyal“ bezieht sich auf die Anerkennung Namkhai Norbus durch den 16. Karmapa als Wiedergeburt des ehemaligen geistigen und weltlichen Oberhaupts von Bhutan - hält eine jahrhundertelange - bis zur unserer Zeitrechnung zurückreichnde - ca. zweitausendjährige, ununterbrochene Übertragungslinie von Meistern zu Schülern, in der dieses immer noch lebendige Wissen weitergegeben wird.

Der Weg des Dzogchen ist nicht geprägt von klösterlichen Institutionen, ist nicht asketisch, es gibt keine Regeln in der Lebensführung vor und verlangt kein Glaubensbekenntnis. Es geht um die Erforschung der inneren und äußeren Wirklichkeit, um Selbstbeobachtung, Selbsterfahrung, Kontemplation. Und da die letztendliche Essenz nicht nur in der Ruhe sondern auch in der Bewegung erfahren wird, gehören „Vajra-Tanz“ und „Yantra Yoga“ zu den vielfältigen Methoden. Dzogchen ist ein Weg, der den Alltag einschließt und der Selbstverantwortung voraussetzt.

Seit 30 Jahren wächst die Zahl derer, die bei Chögyal Namkhai Norbu lernen. Mehrere tausend Menschen aus aller Welt, aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Bildungsniveaus sind in der international locker organisierten „Dzogchen Gemeinschaft“ verbunden. Vor allem in Osteuropa interessieren sich seit der Öffnung des Ostens mehr und mehr junge Menschen für diese uralte tibetische Weisheitstradition.

Professor Namkhai Norbu gründete 1988 die Hilfsorganisation A.S.I.A. (Association for International Solidarity in Asia), die als eine der größten nichtstaatlichen Organisationen vor allem im tibetischen Kulturraum des heutigen China Schulen und Krankenhäuser aufbaut und mit Patenschaften Schüler und Studenten fördert. Ebenfalls in den 80er Jahren rief er das nach dem ersten tibetischen Königreich benannte Shang Shung Institut ins Leben, das sich für den Erhalt der tibetischen Kultur und Wissenschaften und für die Übersetzung von tibetischen Schriften in westliche Sprachen einsetzt. Sowohl in seinem spirituellen als auch in seinem gesellschaftlichen Engagement findet Namkhai Norbu  die Unterstützung des Dalai Lama.

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